Das sind wir.

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Sieglinde Maul, Angelbachtal Bildhauerin – auch das Logo dieser Seite stammt von ihr                                                                                                    Zukunft braucht Herkunft
Wir Frauen haben eine Geschichte, eine matrifokale Geschichte die uns solange vorenthalten wurde. Ich erinnere mich noch genau, als ich in den 70er Jahren das erste Mal davon hörte, wie es mich innerlich mit Freude und Stolz erfüllte.
Diese wunderbaren, kleinen Frauenskulpturen…sie wurden zu Tausenden gefunden und tauchen in den Geschichtsbüchern so gut wie gar nicht auf. Als ob Geschichte erst mit dem Patriarchat begonnen hätte – mit Krieg, Kampf und „ Heldentum“ !
Mein Herzensanliegen ist es diese Wurzeln wieder aufzuzeigen und die Frauen daran zu erinnern, wir haben matrifokale Wurzeln.
Ich meißele Frauenskulpturen hauptsächlich in Sandstein ( weil es den hier vor meiner Haustüre gibt ) und erlebe immer wieder, wie Frauen sich aufrichten, wenn sie meine Skulpturen sehen.
Wie ein Leuchten in ihre Augen kommt, egal ob die Figurinen groß sind oder so winzig, dass sie in eine Hand passen. Es tut uns nur gut und ich habe das Gefühl alle unsere Zellen erinnern sich in dem Moment an eine ursprüngliche, weibliche Kraft.                         http://www.antik-jaegerhaus.de 

 

 

Sabine Kapfer
Sabine Kapfer, Grasswil, Schweiz                                               Als Mutter und selbstständige Unternehmerin nehme ich die von Menschen gemachte Begrenzung des Patriarchats jeden Tag wahr. Mir persönlich brachte das polydisziplinäre Wissen zum Thema Matrifokalität von verschiedenen Autorinnen und Autoren eine innere Befreiung. Diese Befreiung führte mich in die Handlungsvollmacht zurück. Heute schaue ich kritisch in unsere von Menschen gemachten Strukturen und suche nach den Zwischenräumen, in welchen das matrifokale Denken und leben wieder ihren Platz finden kann. Mein freiwilliges Engagement an dieser Website und meine Arbeit http://www.lebensausdruck.ch verstehe ich als meinen aktiven Friedensbeitrag auf Erden. 

 

Susan-Barbara Elbe, Pau, Frankreich: Wenn ich mit meinen heutigen Erfahrungen und Erkenntnissen an meine Kindheit und den später
teilweise erfüllten Wunsch nach einer grossen Familie zurückdenke, verstehe ich endlich diese oft
ungestillte Sehn-Sucht nach Verbundenheit und Geborgenheit, Gemeinschaft und empathischem
Miteinander, welche uns als menschliche Wesen zutiefst ausmacht; sind es doch alles Eigenschaften
einer in Ur-Zeiten um die Mutter organisierte Gruppenform von Frauen, Müttern und Kindern,
Schwestern, Grossmüttern und Tanten, Vätern und Grossvätern. Nur sie ermöglichten uns überhaupt
erst ein Leben auf diesem Planeten Erde.
Wie konnte es da nur zu einer Welt kommen in der Gewalt und Krieg herrschen, männliche
Dominanz und Unterdrückung der Frau in so vielen Regionen der Erde immer noch traurige
Realität sind, Hierarchie wie im Himmel so auf Erden zelebriert wird, ja das Leben selbst versklavt,
verkauft und vernichtet wird.
So manche Antworten auf diese drängenden Fragen habe ich nach unermüdlichem Suchen gefunden
und mein Merci geht insbesondere an all die Frauen und Mütter denen ich begegnet bin, von denen
ich lesen und lernen konnte und welche vor mir diesen beschwerlichen Weg des Sichtbarmachens
weiblicher Geschichte gegangen sind …
« Am Anfang war MA » http://www.klarynga.de

 

Steffanie Müller
Steffanie Müller, Rhauderfehn: Ich schreibe hier, weil MAtrifokales Leben die natürliche  Art menschlichen Lebens ist. Sie ist uns durch die Jahrtausende im Patriarchat genommen worden. Über das Erkennen des Verlustes und seiner Folgen binden wir uns wieder an unser ursprüngliches Wesen an und entwickeln neue Wege aus der patriarchalen Misere.
http://www.steffanie-mueller.de 
ahninnenhaus.wordpress.com

 

 

 

 

 

Kontakt: herstoryfrauen@gmail.com