Kritisch und humorlos.

Text von Steffanie Müller

Ich habe gerade Luisa Francias Blog gelesen (salamandra.de – dann zu Tagebuch, Beitrag vom 01.08.) und bin wieder einmal sehr einverstanden. Sie benennt, erkennt, beobachtet völlig unbestechlich und unabhängig und zieht logische Schlüsse. Wenn wir das tun, kommen unsere Mitmenschen immer wieder an den Punkt, uns als humorlos, zickig, überkritisch zu bezeichnen. Wir „dürfen“ bis zu einem bestimmten Punkt Kritik üben, aber wir sollen sie halt nur üben, nicht wirklich umsetzen. „Du kannst doch nicht alles Schlimme aufs Patriarchat zurückführen!“,  kommt dann der entsetzte Ruf. Doch, kann ich, kann jede, es ist gar nicht schwierig, es tut weh, natürlich tut es weh. Genau wie Luisa schreibt: Die Rettungsversuche sind nur Augenwischerei, da sie nicht an die Wurzeln gehen. Dass wir trotzdem lachen, gerne leben, sinnlich leben, großartige Erlebnisse haben, Ahnbindung erfahren, uns im Kosmos geborgen fühlen, entgeht denen, die gerne im Patriarchat und dem „Das war doch immer so“ – Irrtum verharren wollen.

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Und wir sind wirklich nicht die einzigen, auf die es ankommt.

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